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Milchgangpapillom



Häufigkeit


Legende

chronische Erkrankungen:akute Erkrankungen:
sehr verbreitet> 10 %> 25 %
häufig> 2 %> 5 %
mäßig häufig> 0,4 %> 1 %
ziemlich selten> 0,1 %> 0,2 %
selten> 0,02 %> 0,04 %

Milchgangpapillom (intraduktales Papillom): Gutartige, warzenähnliche Wucherung in den Milchgängen nahe der Brustwarze. Typisch sind spontane, einseitige, oft blutige Absonderungen aus der Brustwarze. Milchgangpapillome treten typischerweise zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auf und sind harmlos. Da sie sich jedoch häufig nur schlecht von bösartigen Tumoren abgrenzen lassen, werden sie grundsätzlich operativ entfernt.

Die Erkrankung

Milchgangpapillome kommen sowohl einzeln als auch in größerer Anzahl vor. Die Wucherungen gehen von der Innenwand des Milchgangs aus, und häufig produzieren sie eine Flüssigkeit, die sich dann als blutige oder trübe Absonderung aus der Brustwarze bemerkbar macht.

Das macht der Arzt

Tritt Sekret aus der Brustdrüse aus, macht der Arzt einen Abstrich und untersucht ihn auf entartete Zellen. Um die genaue Lage der Papillome festzustellen, wird ein Ultraschall mit speziellen Schallköpfen (Duktussonografie) sowie eine Röntgenkontrastdarstellung der Milchgänge (Galaktografie) durchgeführt. Dafür injiziert der Arzt ein Kontrastmittel über eine feine Sonde in die Milchausführungsgänge in der Brustwarze. Dies kann ambulant durchgeführt werden und ist in der Regel nicht schmerzhaft, da die Mündungen durch die Sekretabsonderung bereits geweitet sind. Bei der anschließenden Röntgenuntersuchung der Brust werden Veränderungen in den mit Kontrastmittel gefüllten Milchgängen sichtbar und können lokalisiert werden. Die Behandlung besteht immer in einer operativen Entfernung und anschließenden feingeweblichen Untersuchung der betroffenen Milchgangbereiche.


Von: gesundheit-heute.de; Dr. med. Astrid Waskowiak, Dr. med. Arne Schäffler | zuletzt geändert am 24.03.2016 um 18:51


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